Altes Rathaus — Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Merkur, Gott des Handels, und Apoll, Gott der Künste, wachen über dieses ehrwürdige Haus auch in turbulenten Zeiten.
Die junge Frau mit Efeublättern in den Händen ziert den Rand einer griechischen Trinkschale. Bekleidet ist sie mit einem durchsichtigen Chiton und einem Mantel. Bemalt wurde die Schale von Douris, einem bedeutenden Vasenmaler, der vom späten 6. Jh. v. Chr. bis etwa zur Mitte des 5. Jhs. v. Chr. in Athen tätig war.
Diese elektromechanische Rechenmaschine „Rheinmetall KEL IeR“ für die vier Grundrechenarten arbeitet nach dem Staffelwalzenprinzip. Sie wurde etwa 1950 im Büromaschinenwerk Sömmerda gebaut. Im Automatik-Museum der HTWK Leipzig sind noch mehr als 150 weitere Exponate zur Geschichte der Automatisierungstechnik zu sehen.
Es war die erste Single der BEATLES in Deutschland, die eine spezielle Plattenhülle (mit Bild) erhielt. Dabei passierte jedoch ein Mißgeschick: Die B-Seite wurde mit „Sie liebt mich“ (statt „Sie liebt dich“) angegeben, und ehe der Fehler bemerkt wurde, waren bereits einige Exemplare ausgeliefert.
Seinem Schatz schenkte wohl jemand dieses Bolzenbügeleisen mit einer schlichten Gravur aus einem Herzen, bekrönt von zwei Vögeln. Das Stück von Anno 1753 illustriert auf hintersinnige Weise eine „Alltagsgeschichte“ des 18. Jahrhunderts in der Sammlung des Stadtmuseums.
Die kleine preußische Tenderdampfl ok 89 1004 fand zu jeder Zeit ihre Bewunderer: Vor über 100 Jahren als das Modernste des Modernen in der Fachwelt, in den darauffolgenden Jahrzehnten als zuverlässiges, schnaufendes Arbeitstier bei den Reisenden. Und jetzt als alte Dame im Museum … begeistert sie Jung und Alt. Gehören Sie auch dazu?
Die Bronzebüste im Garten des ehemaligen Stammsitzes des Musikverlages C.F. Peters weist den Weg zur Grieg-Begegnungsstätte, die 2005 zu Ehren des weltbekannten norwegischen Komponisten eröffnet wurde. Gesponsert vom ehemaligen Gewandhauskapellmeister Prof. Dr. Herbert Blomstedt, wurde die Büste vom Leipziger Künstler Felix Ludwig gestaltet.
Die ständige Ausstellung im Rektoratsgebäude zeigt eine Auswahl der kostbarsten Kunstschätze der Universität. Prächtige Insignien, wertvolle Gemälde und sagenumwobene Skulpturen sind beredte Zeugen ihrer spannungsvollen 600-jährigen Geschichte. „Der Sündenfall“, Ausschnitt aus dem Epitaph des Magisters Johann Goritz, um 1553, Öl auf Holz
Max Klinger, Der Tod am Wasser (Der pinkelnde Tod), 1881. Erworben mit Mitteln der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Stadt Leipzig, des Freundeskreises Max Klinger e.V. und der Förderer des Museums der bildenden Künste Leipzig e.V.
Heinrich und Lilly von Nathusius mit einem Karakullamm 1911 im Haustiergarten. Der Vater Simon von Nathusius war der direkte nachfolgende Leiter des Haustiergartenbegründers Julius Kühn. Das Museum ist Teil des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Stincus marinus, Meerstinz, Stinzeidechse (Lacerta Stincus) um 1900, „Dieses kleine Erdkrokodil ist ein bedeutendes Aphrodisiakum, regt besonders die Geschlechtslust bei jungen Frauenzimmern an und wird daher von liederlichen Bauerknechten zuweilen auf den Apotheken gefordert, um sie heimlich anzuwenden…“ Enzyklopädie der Volksmedizin (1843)
Knopf aus der Zeit der Völkerschlacht bei Leipzig (16. – 19.10.1813)Fundort: Südliches Schlachtfeld, Gemarkung Güldengossa, im Bereich der Wirbelsäule eines getöteten Pferdes. Die Abbildung zeigt ein von zwei Pferden gezogenen Wagen, der vermutlich für Verwundetentransporte eingesetzt wurde.
Stadtsiegel der Bürgerschaft von Halle. So wie Verliebte ihren Treueschwur besiegeln, besiegelte die Hallenser Bürgschaft hiermit ihre Liebe zur Stadt. Das Siegel mit der Umschrift „SIGILLUM BURGENSIUM DE HALLE“ wurde nachweislich erstmals zu Beginn des 13. bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts verwendet.
„Als Almirena in ihrer Arie Augeletti den Vögeln von ihrer Sehnsucht nach Rinaldo erzählt, waren sogar echte Sperlinge auf der Bühne“, berichtet Georg Friedrich Händel im Miniaturtheater der Händel-Ausstellung. Berühmte Szenen aus acht Händel-Opern in einer Animation der Firma Kaiserbrand aus Berlin sind hier zu erleben.
Dermoplastik eines Orang-Utan, hergestellt für die Hallesche Zoologische Sammlung von dem bekannten deutschen Dermoplastiker Adolf Haug zwischen 1913 und 1919. Die Zoologische Sammlung ist Teil des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Auch zwischen den Nächten ist Museum. Halzig & Leiple, die Präsentatoren der gemeinsamen Museumsnacht von Halle und Leipzig, laden mit der Serie "Du bist mein Schatz" zu den vielen Entdeckungen ein, die es übers ganze Jahr hinweg in den Museen und Sammlungen der beiden Städte zu machen gilt.
"Du bist mein Schatz" ist eine Serie von Gratispostkarten, für die jedes Museum einen Schatz ausgewählt hat, der auch zu Ihrem Schatz werden kann. Denn die Postkarten eignen sich zum kleinen Gruß an den Nachbartisch, für ein paar nette Zeilen an die Verwandten oder die Pinnwand zu Hause. Und laden herzlich ein, auf Exponateschau in Halle und Leipzig zu gehen.
An über 260 Stellen in Halle und Leipzig sowie in den Museen und Sammlungen werden die Gratispostkarten durch den Initiator culturtraeger nach und nach bis zur kommenden Museumsnacht verteilt. Fleißige Sammler können sich so eine ganz eigene Schatzkammer zusammenstellen. Und sich auf die nächste Museumsnacht von Halzig & Leiple am 7. Mai 2011 freuen.